Anträge für den Verfügungsfonds im Stadtteilbüro abgeben

Der Verfügungsfonds wird in Gebieten der integrierten Stadtteilentwicklung eingesetzt für kleinere, schnell umsetzbare Projekte, die in sich abgeschlossene Maßnahmen darstellen und keine Folgekosten verursachen. Er umfasst jährlich max. 15.000 € und dient der Förderung mehrerer Projekte/ Maßnahmen im Gebiet. Einzelne Bürger, Gruppen, Vereine, Einrichtungen etc. aus Steilshoop können Anträge stellen.

Förderfähig sind Projekte, die

  • Selbsthilfe und Eigenverantwortung fördern,
  • Nachbarschaftliche Kontakte stärken,
  • Stadtteilkultur beleben und Begegnung ermöglichen,
  • lokale Beschäftigung fördern und stabilisieren.

Die Antragsformulare finden Sie auf der Website unter Finanzkreis

Neuwahl Stadtteilbeirat und Finanzkreis

in der Stadtteilschule am See, Gropiusring 43,

Eingang hinter der Kita am großen Parkplatz

Liebe Steilshooperinnen und Steilshooper am 01. Juni 2016 werden der Stadtteilbeirat und der Finanzkreis neugewählt.

• Mit diesen beiden Gremien wird das Rahmenprogramms integrierte Stadtteilentwicklung (RISE) in Steilshoop begleitet.
• Ziel des Programms ist es, gemeinsam mit den Bewohnerinnen und Bewohnern positive Veränderungen herbeizuführen.
• Im Stadtteilbeirat Steilshoop wird über die anstehenden Projekte
• und Maßnahmen informiert, diskutiert und möglichst einvernehmlich entschieden.
• Stimmberechtigt sind die Mitglieder.

Der Finanzkreis vergibt die Mittel des Verfügungsfonds. Hier können Sie als Mitglied über die Projektanträge direkt entscheiden

Jetzt ist für Sie die Gelegenheit für den Stadtteilbeirat oder Finanzkreis zu kandidieren. Die Kandidaten sollen die Vielfalt von Steilshoop widerspiegeln, (Frau/Mann, jung/alt, Herkunft, Wohnring)

Seien Sie mutig und kandidieren Sie.

Die Bewohnervertreterinnen und -vertreter werden am 01.06.2016 um 19h in der öffentlichen Versammlung von den anwesenden Bewohnerinnen und Bewohnern Neu-Steilshoops gewählt.

Möchten Sie Mitglied werden, dann kommen Sie ins Stadtteilbüro!

Stadtteilbeirat

Es sind alle Steilshooper/innen beim Stadtteilbeirat herzlich willkommen.

bitte beachten: Der Stadtteilbeirat tagt in verschiedenen Orten.

Am 09.01. 2018 in der Martin Luther King- Kirchengemeinde.

Gründgensstr. 28

StoP – Stadtteile ohne Partnergewalt

Was tun – Was sagen – Steilshoop bleibt dran!

Steilshoop ist ein einzigartiger Stadtteil: viele engagierte Menschen leben und arbeiten hier, die Steilshoop noch lebenswerter machen wollen. Kein Wunder also, dass 2010 hier das Projekt „StoP – Stadtteile ohne Partnergewalt“ ins Leben gerufen wurde.

Das Projekt beruht auf einer Idee von Frau Prof. Dr. Stövesand (Hochschule für Angewandte Wissenschaft – HAW) und wird finanziell unterstützt von der  Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration (BASFI) sowie dem Bezirksamt Wandsbek.

Ziel ist es, die Nachbarschaft durch Informations- und Aufklärungsarbeit, Veranstaltungen, Ausstellungen oder öffentlichkeitswirksamen Aktionen für die Anzeichen von häuslicher Gewalt zu sensibilisieren, die Isolation und das Schweigen zu brechen, praktische Unterstützung zu geben sowie die Interventionsbereitschaft und die Zivilcourage zu fördern.

Laut einem veröffentlichtem Bericht des Bundeskriminalamts (BKA) für das Jahr 2015 werden mehr als 127.000 Menschen (104.290 weiblich/ 23.167 männlich) in Deutschland Opfer von Gewalt in der Partnerschaft. Diese Gewalt findet oft im direkten sozialen Umfeld statt. Die Scham oder fehlende Informationen hindern Betroffene darüber zu sprechen, sich Hilfe zu holen oder die Polizei anzurufen

In Steilshoop werden von den aktiven Ehrenamtlichen sowie den sozialen Einrichtungen Räume geschaffen, sodass sich soziale Beziehungen entwickeln können, damit Betroffene die Möglichkeit bekommen sich anderen Menschen anzuvertrauen und in ihrer Nachbarschaft Schutz vor der Gewalt zu bekommen.

Gemeinsam mit Anwohnerinnen und Anwohnern wurden Öffentlichkeitsmaterialien entwickelt, die sichtbar machen sollen, dass Steilshoop Gewalt in Beziehungen nicht duldet: z. B. Aufkleber am Briefkasten, Postkarten oder die Plakate im Fenster aber auch in diversen Einrichtungen und innerhalb des EKZ sollen zeigen, dass sich die Nachbarschaft für Gewaltfreiheit ausspricht, zum Helfen bereit ist und über Unterstützungsangebote informiert.

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