StoP – Stadtteile ohne Partnergewalt

Was tun – Was sagen – Steilshoop bleibt dran!

Steilshoop ist ein einzigartiger Stadtteil: viele engagierte Menschen leben und arbeiten hier, die Steilshoop noch lebenswerter machen wollen. Kein Wunder also, dass 2010 hier das Projekt „StoP – Stadtteile ohne Partnergewalt“ ins Leben gerufen wurde.

Das Projekt beruht auf einer Idee von Frau Prof. Dr. Stövesand (Hochschule für Angewandte Wissenschaft – HAW) und wird finanziell unterstützt von der  Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration (BASFI) sowie dem Bezirksamt Wandsbek.

Ziel ist es, die Nachbarschaft durch Informations- und Aufklärungsarbeit, Veranstaltungen, Ausstellungen oder öffentlichkeitswirksamen Aktionen für die Anzeichen von häuslicher Gewalt zu sensibilisieren, die Isolation und das Schweigen zu brechen, praktische Unterstützung zu geben sowie die Interventionsbereitschaft und die Zivilcourage zu fördern.

Laut einem veröffentlichtem Bericht des Bundeskriminalamts (BKA) für das Jahr 2015 werden mehr als 127.000 Menschen (104.290 weiblich/ 23.167 männlich) in Deutschland Opfer von Gewalt in der Partnerschaft. Diese Gewalt findet oft im direkten sozialen Umfeld statt. Die Scham oder fehlende Informationen hindern Betroffene darüber zu sprechen, sich Hilfe zu holen oder die Polizei anzurufen

In Steilshoop werden von den aktiven Ehrenamtlichen sowie den sozialen Einrichtungen Räume geschaffen, sodass sich soziale Beziehungen entwickeln können, damit Betroffene die Möglichkeit bekommen sich anderen Menschen anzuvertrauen und in ihrer Nachbarschaft Schutz vor der Gewalt zu bekommen.

Gemeinsam mit Anwohnerinnen und Anwohnern wurden Öffentlichkeitsmaterialien entwickelt, die sichtbar machen sollen, dass Steilshoop Gewalt in Beziehungen nicht duldet: z. B. Aufkleber am Briefkasten, Postkarten oder die Plakate im Fenster aber auch in diversen Einrichtungen und innerhalb des EKZ sollen zeigen, dass sich die Nachbarschaft für Gewaltfreiheit ausspricht, zum Helfen bereit ist und über Unterstützungsangebote informiert.

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Busbeschleunigung- Umbau der Gründgensstraße abgeschlossen

Neuordnung der Gründgensstraße abgeschlossen, die Bepflanzung kommt

Die Umbauarbeiten in der Gründgensstraße im Rahmen des Busbeschleunigungs-Programms der Stadt Hamburg sind abgeschlossen. Neben der Umgestaltung und Modernisierung der Bushaltestellen wurde auch der Straßenquerschnitt auf gesamter Länge neu geordnet (s. Grafik). Der Radverkehr wurde auf die Fahrbahn verlagert und am Fahrbahnrand wurden Längsparkplätze eingerichtet. Es verblieb eine Fahrspur für den Kraftverkehr. Zusätzlich wurden sämtliche Ampelanlagen abgebaut und durch Mittelinseln (Querungshilfen) oder Kreisverkehre (3 Stück) ersetzt sowie die Einmündungen der Ringstraßen neu hergestellt.

Gründgensstraße – Querschnitt

Als nächstes werden ab Herbst 2015/Frühjahr 2016   Pflanzungen von 110 großkronigen Bäume erfolgen, davon 11 Eschen im Einmündungsbereich des Alfred-Mahlau-Weg und 13 Birken im Einmündungsbereich des Gustav-Seitz-Weg. Ansonsten werden Ulmen und Ahorn gepflanzt. Die Kreisel werden mit Gräsern, sowie Birken und Storchschnabel bepflanzt.